Landwirtschaftliche/r Berater/in
Beruf in der Agrarberatung — Schweiz
Der Beruf im Überblick
Der/die landwirtschaftliche Berater/in unterstützt Landwirt:innen bei betrieblichen und
fachlichen Fragen – von der Anbauplanung über Fördermittel bis zur
Betriebsoptimierung. Im Unterschied zum/zur Landwirt/in, der/die den eigenen Betrieb
führt, arbeitet der/die Berater/in extern und begleitet mehrere Betriebe.
Diese Funktion erfordert fundiertes agronomisches Wissen, Kommunikationsstärke und
Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge. Sie wird bei kantonalen
Landwirtschaftsämtern, landwirtschaftlichen Genossenschaften oder Beratungsstellen
ausgeübt.
Hauptaufgaben
- Landwirt:innen zu Anbaumethoden und Betriebsoptimierung beraten
- Über Förderprogramme und Direktzahlungen informieren
- Nachhaltigkeits- und Umweltmassnahmen mitgestalten
- Betriebsbesuche durchführen und individuelle Empfehlungen erarbeiten
- Schulungen und Informationsveranstaltungen organisieren
- Zusammenarbeit mit kantonalen Ämtern und Verbänden koordinieren
Gesuchte Kompetenzen und Eigenschaften
- Fundiertes agronomisches und betriebswirtschaftliches Wissen
- Gute Kommunikations- und Beratungsfähigkeit
- Verständnis für regionale landwirtschaftliche Gegebenheiten
- Organisationstalent
- Freude am Austausch mit Landwirt:innen
Ausbildung
Für diese Position wird in der Regel ein Abschluss einer Höheren Fachschule (HF) oder
Fachhochschule (FH) in Agronomie oder das eidgenössische Diplom als
Meisterlandwirt/in vorausgesetzt, kombiniert mit praktischer Erfahrung in der
Landwirtschaft.
Berufliche Perspektiven
Kantonale Landwirtschaftsämter, landwirtschaftliche Genossenschaften und Verbände,
Beratungsstellen sowie Agrarunternehmen mit eigener Kundenberatung.
