Schulische/r Heilpädagoge/in / Betreuungsperson
Beruf in der schulischen Heilpädagogik — Schweiz
Der Beruf im Überblick
Der/die schulische Heilpädagoge/in unterstützt Schüler:innen mit besonderem Förderbedarf – etwa bei Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten oder Beeinträchtigungen – im Regelschulunterricht oder in speziellen Fördersettings. Er/sie arbeitet eng mit Lehrpersonen, Eltern und weiteren Fachstellen zusammen, um eine möglichst inklusive Schulung zu ermöglichen.
Dieser Beruf erfordert pädagogisches und psychologisches Fachwissen sowie hohe Flexibilität. Er wird an Regelschulen, Sonderschulen oder in schulischen Förderzentren ausgeübt.
Hauptaufgaben
- Schüler:innen mit besonderem Förderbedarf individuell begleiten
- Förderpläne gemeinsam mit Lehrpersonen erarbeiten und umsetzen
- Lernstände und Entwicklung der Schüler:innen beobachten und dokumentieren
- Eltern und weitere Fachstellen (Schulpsychologie, Logopädie) einbeziehen
- Lehrpersonen bei der integrativen Unterrichtsgestaltung beraten
- An Standortgesprächen und Förderplanungssitzungen teilnehmen
Gesuchte Kompetenzen und Eigenschaften
- Pädagogisches und psychologisches Fachwissen
- Geduld, Empathie und Flexibilität
- Gute Beobachtungs- und Kommunikationsfähigkeit
- Teamfähigkeit im Austausch mit Lehrpersonen und Eltern
- Belastbarkeit im Umgang mit anspruchsvollen Situationen
Ausbildung
Für diesen Beruf wird ein Master in Schulischer Heilpädagogik vorausgesetzt, üblicherweise an einer Pädagogischen Hochschule wie der HfH Zürich. Vorausgesetzt wird in der Regel ein Lehrdiplom für die Volksschule sowie erste Unterrichtserfahrung.
Berufliche Perspektiven
Regelschulen mit integrativer Förderung, Sonderschulen und Förderzentren, schulpsychologische Dienste sowie kantonale Bildungsverwaltungen.
