Sicherheitsmitarbeiter/in
Beruf im privaten Sicherheitswesen — Schweiz
Der Beruf im Überblick
Der/die Sicherheitsmitarbeiter/in arbeitet für ein privates Bewachungsunternehmen und sorgt für
den Schutz von Personen, Gebäuden und Werten. Der Einsatz erfolgt bei Kund:innen des
Sicherheitsdienstleisters – etwa bei Firmen, Einkaufszentren, Baustellen,
Veranstaltungen oder im Werkschutz.
Diese Tätigkeit erfordert Wachsamkeit, Zuverlässigkeit und ein professionelles, deeskalierendes
Auftreten. Sie wird häufig im Schichtbetrieb ausgeübt, teilweise auch nachts, an Wochenenden
oder an Feiertagen, je nach Einsatzort und Auftrag.
Hauptaufgaben
- Objektschutz und Zugangskontrollen bei Kund:innen des Sicherheitsdienstleisters durchführen
- Regelmässige Kontrollrundgänge auf dem Einsatzgelände sicherstellen
- Video- und Alarmanlagen überwachen und bei Alarm richtig reagieren
- Besucher:innen und Fahrzeuge kontrollieren
- Zwischenfälle dokumentieren und an Einsatzleitung oder Polizei melden
- Kund:innen und Besucher:innen professionell und freundlich betreuen
Gesuchte Kompetenzen und Eigenschaften
- Wachsamkeit, Zuverlässigkeit und Besonnenheit
- Körperliche und psychische Belastbarkeit
- Sicheres, deeskalierendes Auftreten
- Bereitschaft zu Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeit
- Sauberer Leumund (Auszug aus dem Strafregister erforderlich)
Ausbildung
Für diesen Beruf ist in der Regel keine formale Ausbildung zwingend. Private
Sicherheitsunternehmen bieten eine interne Grundschulung an. Kurse und Zertifizierungen des
Verbands Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) sind in der Branche
üblich und werden häufig vorausgesetzt oder berufsbegleitend erworben.
Berufliche Perspektiven
Private Bewachungs- und Sicherheitsunternehmen, Einkaufszentren und Firmen, Baustellen und
Industriestandorte, Veranstalter von Grossanlässen sowie der öffentliche Verkehr.
